Donnerstag, 24. Mai 2012


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Juli 2010 | Artikel

Eclipse Helios: Was hat PDT 2.2.0 zu bieten? Fortsetzung, Teil 2

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JAXenter: Die Konzepte der mehrsprachigen und verteilten Softwareentwicklung werden immer populärer. Wie unterstützt PDT diese Ansätze?

Roy Ganor: Zunächst einmal ist die Eclipse-Plattform – und damit insbesondere auch PDT – gerade die Plattform, die solche Methodologien ermöglicht. Es wird immer üblicher, dass Java-Entwickler die Webschicht ihrer Anwendung in PHP schreiben. Wir erleben andererseits gerade, dass viele Adobe-Flash/Flex-Entwickler sich PHP zuwenden, um ihr Backend zu schreiben. Einer der Hauptvorteile von Eclipse und PDT ist es, dass diese Entwickler nur eine einzige IDE nutzen können, um ihre Multi-Sprachen-Applikationen zu bauen. Entwickler fühlen sich im Allgemeinen besser und offener, wenn sie für ihre Anwendungen verschiedene Technologien verwenden können. Eclipse ist einfach die Plattform, um alles unter einen Hut zu bringen.

Zudem bin ich glücklich zu sehen, dass die Eclipse-Community auch eine Führungsrolle beim Cloud Deployment einzunehmen beginnt, und zwar mit dem neuen Cloud Deployment Toolkit Projekt [4], das die Auslagerung von Anwendungen in die Cloud sehr einfach macht. Wir werden weiterhin Beiträge zu diesem Projekt leisten und versuchen, Integrationen zu den Tools des Projektes herzustellen.

JAXenter: Was sind die nächsten Schritte für PDT?

Roy Ganor: Es befinden sich zwei Arten von Aufgaben in unserem Backlog: Die erste besteht in der Verbesserung unserer bereits existierenden Quellcode-Editierfunktionen. Zum Beispiel wollen wir die File-Analyse erweitern und noch reichhaltigere Informationen für Entwickler bereitstellen, wie etwa Quick Fixes und vieles mehr.

Das andere Ziel ist eine tiefere Integration mit anderen Projekten des Eclipse-Ökosystems, beispielsweise mit dem ATF-Projekt (Ajax Tools Framework) [5]. Und wie erwähnt werden wir an einem besseren Tooling für das Deployment mit dem Cloud-Deployment-Toolkit-Projekt arbeiten.

JAXenter: Mit welcher WM-Mannschaft würdest du das PDT-Projekt vergleichen wollen?

Roy Ganor: Unsere Strategie heißt definitiv „Team Work“: Die Entwickler teilen ihre Ideen und rufen die Community auf, mitzubestimmen, was passieren soll. Tore wollen wir immer noch selber schießen: Wir möchten nicht, dass andere uns von unseren Hauptzielen ablenken und weisen irrelevante Features zurück. Und nicht zuletzt verfügen wir über eine großartige Verteidigung – unser QA-Team überprüft jedes von uns gefixte Problem und stellt sicher, dass keine Löcher zurückbleiben – ein unschlagbarer Vorteil!

Ich denke also, am meisten ähneln wir wohl Brasilien!

Roy Ganor ist Projektleiter des PHP-Development-Tools-Projekts (PDT) und verantwortlich für das Produkt "Zend Studio for Eclipse" bei Zend Technologies. Roy ist Java-Suns und PHP-zertifiziert und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen der Analyse von Programmiersprachen und der Systemintegration.
  1. Eclipse PHP Development Tools
  2. Eclipse Dynamic Languages Toolkit
  3. Eclipse Web Tools Platform
  4. Eclipse Cloud Deployment Toolkit
  5. Eclipse Ajax Tools Framework

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Kommentare

Gravatar Mike 03.04.2011
um 16:45 Uhr
Ein sehr informatives Interview. Es bleibt also spannend und ich bin auf die kommenden Entwicklungen gespannt. #zitieren