Perlen im Backend
Eine sehr unscheinbare, aber sehr angenehme Funktionalität bieten die jeweiligen Quickupdates, Abbildung 4.
Ich möchte das gerne anhand eines Anwendungsfalles erklären: Bei einer laufenden Portalentwicklung ist gerade ein Template mit der entsprechenden Maske geöffnet. Dabei ergibt sich eine notwendige Ergänzung in einem verknüpften Chunk-Element. Jetzt einfach im Strukturmenü über das Kontextmenü das Quickupdate aufgerufen und schon öffnet sich ein separater Layer im geöffneten Fenster zur Bearbeitung, wobei die andere Formularmaske geöffnet und so erhalten bleibt.
Überhaupt wurde sehr viel Wert auf die Funktionalität gelegt, per Drap & Drop können die Sortierungen der Artikel/Dokumente geändert oder Verknüpfungen zwischen Template, Chunk und Snippet hergestellt werden, Abbildung 5.
Bei Evolution mussten bzw. müssen die Add-Ons (Snippets, Plug-ins, etc) noch händisch installiert werden, was nun automatisiert über den Package-Manager erledigt wird – ein paar Mausklicks und die gewünschte Erweiterung ist startklar.
Sie fragen sich, ja alles wunderbar, aber wenn ich eine mehrsprachige Seite erstellen muss? Mit MODx alles kein Problem …
Denn ganze ist sehr ansprechend für die heutzutage als Standard vorausgesetzte Mehrsprachigkeit gelöst. Beim Backend-Menüpunkt Lexikon Management (s.h. Abbildung 6) können alle Begriffe und Texte, die im Backend oder aber auch im Frontend so vorkommen, verwaltet und – wie Sie jetzt wahrscheinlich bereits ahnen – jeder Eintrag überall im System mit einer Anweisungslogik [[%language_string_key]] eingebunden werden. So wäre es auch möglich, dass dem Anwender die Berechtigung eingeräumt wird, seine nötigen Sprachbegriffe, wie zum Beispiel "mehr", "zurück" bequem über die Administrationsoberfläche in die jeweilige Sprache zu übersetzen. Die Zeiten von ausgelagerten Dateien à la lang_fr.inc.php sind also vorbei.
Neu im Angebot: Property Sets
Wer kennt es nicht, der Kunde bzw. Anwender würde gerne eine einfache Möglichkeit haben, verschiedene HTML-Fragmente zu definieren und einzubinden. Eine Widgetbox zum Beispiel, ist schon eine richtige Herausforderung und genau hier kommen die Property Sets ins Spiel. Vom Entwickler werden einfach Sets vordefiniert, dabei werden einzelne Felder (z.B. Überschrift, URL, Codec, etc) hinzugefügt. Nun kann der Redakteur einfach per Drap & Drop ein Chunk in seinen Content ziehen und automatisch öffnet sich ein Layer mit der vordefinierten Eingabemaske des Property Sets, in welchem schließlich die Daten befüllt werden.
| Content Elements | Evolution (Version 1) | Revolution (Version 2) |
|---|---|---|
| Templates | Zuweisung mittels Auswahl | Zuweisung mittels Auswahl |
| Template-Variablen | [*templatevar*] | [[*templatevar]] |
| Chunks | {{chunk }} | [[$chunk]] |
| Snippets | [[snippet]] | [[snippet]] |
| Plug-ins | Zuweisung über Events | Zuweisung über Events |
| Module | Keine Zuweisung | Komponenten, keine Zuweisung |
| Content Tags | ||
| Platzhalter | [+placeholder+] | [[+placeholder]] |
| Links | [~link~] | [[~link]] |
| Systemeinstellungen | [(system_setting)] | [[++system_setting]] |
| Sprache | [[%language_string_key]] |
Tabelle 1: Die Tag-Syntax



