1. Mit welchen Build-Systemen haben Sie in Ihrer Praxis bereits Erfahrungen gesammelt?
Stefan Isele: Mit Apache ANT und Maven 2.
2. Wo sehen Sie die Stärken Ihres bevorzugten Build-Systems?
Stefan Isele: Ich arbeite bevorzugt mit Maven 2. Maven gibt die Projektstruktur weitgehend vor, dadurch erspart man sich viele Diskussionen im Team. In fremden Projekten findet man sich so schneller zurecht.
Das Dependency-Management und automatisches Laden von Artefakten aus Repositories macht es sehr einfach, modulare Anwendungen aufzubauen und Code wiederzuverwenden.
Sehr hilfreich ist es auch, dass der Sourcecode als Artefakt mit in die Repositories gepackt werden kann. Das macht es wesentlich einfacher, mal eben mit den Debugger anzuwerfen. Leider nutzen nicht alle Open-Source-Projekte diese Möglichkeit und packen den Quellcode oder Javadoc mit ins Repository.
Wenn man doch unbedingt mal was scripten muss, kann man Ant über das Maven-AntRun-Plug-in einbinden. Das nutze ich aber nur sehr selten.
3. Wo sehen Sie Schwachpunkte der anderen Build-Systeme, insbesondere Ant, Maven oder Gradle?
Stefan Isele: Mit ANT kann man recht gut Build-Scripte schreiben, keine Frage. Für ein Build-Tool ist das aber, aus heutiger Sicht, nicht genug. Management von Dependencies und Versionen, Repositories, Projektstrukturen all das fehlt mir bei Ant.
Mit Gradle habe ich noch nicht gearbeitet.
1. Mit welchen Build-Systemen haben Sie in Ihrer Praxis bereits Erfahrungen gesammelt?
Martin Wildam: Ant.
2. Wo sehen Sie die Stärken Ihres bevorzugten Build-Systems?
Martin Wildam: Nahtlose Integration mit meiner IDE (NetBeans) - ich brauche mir im Wesentlichen keine Gedanken zu machen. Es hat mich schon unter Windows immer genervt, quasi das Setup auch wieder programmieren zu müssen. Es gab einmal Zeiten, da war eine Programminstallation damit erledigt, ein Verzeichnis auf die Platte zu kopieren und gut war's.
3. Wo sehen Sie Schwachpunkte der anderen Build-Systeme, insbesondere Ant, Maven oder Gradle?
Martin Wildam: Ich muss noch ein zusätzliches Ding installieren - dabei will ich so wenig Abhängigkeiten wie möglich in meinen Projekten haben - kommen ohnehin schnell viele zusammen. Und alles muss immer erst eingerichtet werden.
4. Welche Fragen haben Sie an Matthew McCullough (zu Maven), Hans Dockter (zu Gradle) und Jan Matèrne (zu ANT)?
Martin Wildam: Maven kenne ich zumindest aus der Theorie, aber von Gradle habe ich noch nie etwas gehört. Was ist der große Vorteil von Maven und Gradle im Vergleich zu Ant und ab welchen Projektgrößen erreichen die Vorteile einen entscheidenden Anteil?
Vielen Dank an Stefan Isele und Martin Wildam für ihre Einschätzungen. Und welche Erfahrungen haben Sie mit den verschiedenen Build-Tools gemacht?
Interaktiver Build-Vergleich: Spielregeln
1. Runde: Wir stellen die drei selben kurzen Fragen an je einen Vertreter von Maven, Ant und Gradle.2. Runde: Geben Sie über die JAXenter-Kommentarfunktion Ihr Feedback zurück an die Build-Experten!
3. Runde: Die Build-Experten reagieren auf Ihr Feedback und beantworten Ihre Fragen!
Darüberhinaus können Sie uns Ihre Erfahrungen mit den Buildtools auch anhand der folgenden Fragen mitteilen:
- Mit welchen Build-Systemen haben Sie in Ihrer Praxis bereits Erfahrungen gesammelt?
- Wo sehen Sie die Stärken Ihres bevorzugten Build-Systems?
- Wo sehen Sie Schwachpunkte der anderen Build-Systeme?
- Welche Fragen haben Sie an Matthew McCullough (zu Maven), Hans Dockter (zu Gradle) und Jan Matèrne (zu ANT)?
Beantworten Sie die Fragen als Kommentar zu diesem Artikel oder senden Sie Ihren Erfahrungsbericht direkt an die JAXenter-Redaktion!
Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!




