Knigge für Softwarearchitekten
Willkommen in der zweiten Ausgabe unserer Kolumne rund um Verhaltensmuster von Softwarearchitekten. In der Abgeschiedenheit, fernab der Praxis, brütet ein verschrobenes Grüppchen Lösungsvorschläge aus, die niemand umsetzen möchte, denen es an Alltagstauglichkeit mangelt und deren vermeintliche Genialität nur wenige zu würdigen wissen. Wo wir Ihnen in der letzten Folge die aktiven Softwarearchitekten als eines der klassischen Erfolgsmuster vorgestellt haben, soll nun ein krasses Gegenstück folgen: Der Elfenbeinturm gilt in vielen Disziplinen als der Innbegriff der Praxisferne, das Eldorado derjenigen, die forschen, ohne anzuwenden.
Tool-Radar
Alle Entwickler kennen das frustrierende Gefühl, einen wichtigen Patch nicht testen zu können, weil sich niemand findet, um die Applikation in die Testumgebung zu deployen. Deployment mag zwar als Aufgabe von IT Operations gesehen werden, es beeinflusst aber auch stark den Entwicklungszyklus. Denn bis die Applikation vollständig getestet und in die Produktionsumgebung deployt ist, ist nichts fertig. Lösungsansätze auf manueller oder Skriptbasis führen zu vermeidbaren Verzögerungen und Fehlern. Mit Deployit können Sie Ihre Java-EE-Applikationen vollständig auf einfache, schnelle und zuverlässige Weise deployen. Deployit bietet eine Lösung, Java-EE-Applikationen vollständig zu deployen.
Die Advanced-Scala-Serie
Im letzten
Artikel haben wir gezeigt, wir wir allein mit Scala-Sprachmitteln Dependency Injection umsetzen können. Dabei spielen Traits eine wichtige Rolle. Heute wollen wir demonstrieren, dass wir mit Traits noch viel mehr anfangen können, und zwar Mehrfachvererbung und aspektorientierte Programmierung "light". Mit "light" ist gemeint, dass wir natürlich nicht die Mächtigkeit echter AOP-Sprachen wie AspectJ komplett nachbilden können. Aber das, was uns dynamische Proxies, Spring AOP oder neuerdings auch JEE bieten, nämlich Abfangen von Methodenaufrufen aka Method Interception, können wir in Scala wieder ganz einfach und nur mit Sprachmitteln schaffen.
Mobile-Welten-Kolumne
Im Rahmen der diesjährigen Google-I/O-Konferenz vom 19. bis 20. Mai in San Francisco hat Google das neuste Release seines Android-Smartphone-Betriebssystems vorgestellt. Neben zahlreichen Neuankündigungen wie der auf Android basierenden Google-TV-Plattform stand vor allem die neuste Version des Smartphone-Betriebssystems mit dem Codenamen „Froyo“ (Frozen Yogurt) im Mittelpunkt. In seiner Keynote stellte Googles Entwicklungschef Vic Gundotra das neue System vor und unterstrich hierbei neben den zahlreichen neuen Funktionen vor allem den immensen Performanzgewinn gegenüber der Vorgängerversion durch den Einsatz eines Just-in-Time Compilers (JIT). Dieser soll die Ausführungsgeschwindigkeit von Anwendungen um den Faktor 2 bis 5 erhöhen.
Die FacesTales-Kolumne
Das ausgiebige Testen einer (Web-)Anwendung ist Pflicht – das weiß jeder Entwickler. Entsprechend stolz erzählt man gerne von 99 % Testabdeckung mittels JUnit oder anderen Testtools. Kommt dann allerdings die Sprache auf das Thema UI Testing, wird es auf einmal still im Raum und schnell klar, dass von den meisten Entwicklern bereits ein „Durchklicken“ der Webanwendung als ausreichender Test verstanden wird.
Teil 3 der MySQL-Serie
Lernen Sie in dieser Serie Schritt für Schritt den Zugriff auf eine MySQL-Datenbank mit Java. Neben dem Erstellen der Syntax der SQL-Abfrage geht es auch um das Einbinden eines JDBC-Treibers und das Schreiben geeigneter Abfrageklassen.
Die Microsoft Partnerconference 2010
Vergangene Woche endete die Microsoft-Partnerkonferenz in Washington. Wir haben die Neuigkeiten von der Konferenz noch einmal für Sie zusammengefasst.
Neues aus der Apache Software Foundation
Schnell mal geraten: Wie viele Projekte hat die Apache Software Foundation? 32? 64? 128? Zu viele jedenfalls, um den Überblick zu behalten. Und fast jeden Monat kommen neue hinzu. Deswegen trete ich hier mit dem Vorsatz an, Ihnen die kleinen Orchideen aus dem Dschungel an Mailing-Listen, Releases und Projekten zu pflücken – und das jeden Monat!
Die Nutzung des Internets zur Erschließung neuer Märkte
Der Zeitpunkt war noch nie so günstig wie jetzt, um mit einer genialen Idee ein Start-up-Unternehmen zu gründen. Die Tatsache, dass große Unternehmen weltweit Personal- und Budgetkürzungen vornehmen, bietet die Gelegenheit, den so entstehenden Bedarf mit einer innovativen Idee und niedrigeren Betriebskosten zu decken, um günstigere Preise und bessere Qualität als die der Hauptwettbewerber anzubieten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt allerdings darin, nicht sämtliche Ressourcen in die Pflege nur eines einzigen Markts zu stecken. Warum sollte man sich auch darauf beschränken, seinen Umsatz allein durch einen einzigen regionalen Markt zu erzielen, wenn man online durch seine Internetpräsenz 1,8 Milliarden potenzielle Kunden erreichen könnte?
Perspektivenwechsel
In Schulungen werde ich immer wieder gefragt, ob agile Softwareprojekte Verträge nach Aufwand verlangen, oder ob auch Festpreisverträge möglich sind. Stand der Kunst in der agilen Community ist, dass Festpreisprojekte durchaus agil durchgeführt werden können.
Greg Wilkins und Hugues Malphettes über Jetty @ Eclipse Helios
Jetty ist ein weiterer Star im Eclipse-Helios-Universum. Der Server und Servlet-Container ist nach der Migration zu Eclipse Anfang 2009 zum ersten Mal an einem Eclipse-Release-Train beteiligt. Jetty-Entwickler Greg Wilkins und Hughes Malphettes erzählen, warum Jetty und OSGi dadurch immer bessere Freunde werden.
Interaktiver Vergleich der Build-Tools Maven, Ant und Gradle
Die Entwickler Stefan Isele und Martin Wildam nutzen unterschiedliche Build-Systeme: der eine Maven, der andere ANT. Welche Vorteile sehen sie in ihren bevorzugten Builstools - und welche Nachteile im jeweiligen anderen?
Gemeinheiten elegant bändigen
Wicked {engl, adjectiv}: abgefahren [ugs.] ,böse, cool [sl.], gefährlich, geil [sl.], schelmisch, schlimm, stark [sl.], verrucht [form.].
Antwort auf das Interview mit itemis-Gründer Wolfgang Neuhaus
"Quo vadis Eclipse?" hatten wir
auf JAXenter und in der
letzten Ausgabe des Eclipse Magazins gefragt und eine Debatte über die aktuelle Situation des Eclipse-Ökosystems und der Eclipse Foundation angeregt. Wie steht es um die Wertschöpfungspotentiale, die das Eclipse-Ökosystem einem Unternehmen heute noch bietet? Welchen Mehrwert bringt eine Mitgliedschaft in der Eclipse Foundation tatsächlich?
Teil 2 der MySQL-Serie
Im ersten Teil ging es um die allgemeinen Grundlagen. Ich habe Ihnen kurz gezeigt, wie Sie eine SQL-Abfrage formulieren. Zudem haben wir eine Kunden-Klasse erstellt, mit der wir unsere Kundendatensätze aus der Datenbank in Java verwalten werden. In diesem Teil möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie den JDBC-Treiber in Eclipse bzw. NetBeans einrichten. Danach werden wir eine Verbindung mithilfe eines JDBC-URLs herstellen.