Montag, 15. März 2010
Google versteckt gerne kleine Überraschungen auf den Seiten seines Suchdienstes. Die Ingenieure aus Mountain View scheinen durchaus über eine gute Portion Humor zu verfügen. Mashable hat einige der Ostereier aufgedeckt, die sich pünktlich zu Ostern finden lassen. Wir werfen einen Blick darauf.
Die Google Startseite lässt sich in verschiedensten Ausführungen nutzen. Dazu muss in das Suchfeld ein bestimmter Begriff eingegeben und der "Auf gut Glück!"-Button gedrückt werden. Wenn man "google linux" eingibt, taucht das Pinguin-Maskotchen im Google-Logo auf. Mit "google BSD" erscheint dann ein Teufelchen. Google gibt es sogar auf klingonisch, dazu muss einfach nur "xx-klingon" eingetippt werden. Durch "google l33t" stellt die Suchmaschine auf "Hackersprache" um. Mit "xx-piglatin" stellt Google auf "Pig Latin" um, mit "elgoog" läuft Google spiegelverkehrt. Es gibt sogar einen Gothik-Modus für die Suchmaschine: "google gothic".
Auch die Taschenrechnerfunktion hat einige Eastereggs versteckt. Wer nach der "loneliest number" fragt oder danach, wie viele Hörner ein Einhorn hat, bekommt als Antwort die Ziffer Eins. Die Frage "once in a blue moon" liefert 1.16699016 × 10-8 hertz als Ergebnis. Wer nach "the answer to life, the universe, and everything" fragt erhält die Zahl 42 in Anlehnung an Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis".
Wer auf die Idee kommen sollte, nach Chuck Norris zu suchen kann eine besondere Überaschung erleben. Gibt man "finde Chuck Norris" ein und drückt "Auf gut Glück!", kommt folgende Antwort: "Google won't search for Chuck Norris because it knows you don't find Chuck Norris, he finds you." Google empfiehlt daher wegzulaufen oder nach einer anderen Person zu suchen.

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Chuck Norris findet dich! (Bild und Aufmacher:
Mashable)
Das Google-Bildbearbeitungstool Picassa bietet ebenfalls ein Gimmick. Durch drücken von Ctrl+Shift+y erscheint ein Teddybäre auf dem Display. Bei dem Bären handelt es sich um ein Kuscheltier des Fotografen und Bloggers Noah Grey, der mit Google für Picassa zusammenarbeitete. Der Google Reader hat ein besonderes Osterei versteckt. Drückt man die Tasten: rauf, rauf, runter, runter, links, rechts, links, recht, b, a - dann wechselt der Reader in den Ninja-Modus. Es handelt sich dabei um eine Hommage an die Kampfvideospiele von Konami.

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Auch die Skins der Themes von iGoogle stecken voller Überraschungen. Jeden Tag um 3:14 Pacific Standard Time tauchen mysteriöse Erscheinungen auf dem Desktop auf. Die Uhrzeit symbolisiert dabei die Zahl Pi. Bei "Beach" erscheint zum Beispiel das Monster von Loch Ness für eine Minute. "In City Scape" taucht ein UFO auf, während sich bei "Tea House" das japanische Monster Yokai versteckt hält.
(lk)
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