Dienstag, 9. Februar 2010
Security-Hinweise zu gezielten Angriffen und mehr
Es gibt Informationen zu gezielten Angriffen wie die auf Google
und weitere Unternehmen. China geht gegen Hacker vor und ein Trojaner
erkennt Rechner in Internet-Cafés. F-Secure
zeigt
einige für Phishing-Angriffe auf WoW-Spieler verwendete Websites und
warnt
vor Phishing-Mails an Gmail-Nutzer,
Adrien de Beaupre fragt im Handler's Diary des ISC
'When is a 0day not a 0day? Fake OpenSSh exploit, again.',
und die European Network and Information Security Agency (ENISA) hat eine
Studie zur mobilen Nutzung von Social Networks veröffentlicht
(Online as soon as it happens).
Und Heute, am 9. Februar, ist der
Safer Internet Day 2010,
der unter dem Motto "Think B4 U post!" steht.
Mögliche Details zu den Angriffen auf Google und andere Unternehmen?
Bruce Schneier
verweist
in seinem Blog auf einen
Artikel
auf Wired.com mit möglichen Details zu den Angriffen auf Google und
andere Unternehmen. Der Artikel wiederum basiert allein auf einem
Bericht
von MANDIANT, der zum einen nirgends Google erwähnt, zum anderen schon
zeitlich nichts mit den Angriffen auf Google zu tun haben kann, denn deren
Untersuchung ist ja noch gar nicht abgeschlossen. Mit anderen Worten: Der
Angriff auf Google kann genau so abgelaufen sein - oder aber auch
ganz anders. Werbung, Wahrheit, von beidem etwas? Auf jedem Fall enthält
der Bericht Informationen über gezielte Angriffe auf Unternehmen und
Behörden.
China geht gegen Hacker vor?
In China wurde laut einem
Bericht
von China Daily die größte Hacker-Trainings-Website geschlossen.
Was nach einem großen Schlag klingt, ist nach einem
Bericht
auf Spiegel Online allerdings ein alter Hut, die Seite wurde bereits im
November 2009 geschlossen.
Trojaner mit Internet-Café-Erkennung
Chun Feng
berichtet
im Threat Research & Response Blog des Microsoft Malware Protection
Center über einen Trojaner, der festzustellen versucht, ob er in einem
Internet-Café läuft. Dazu wird das Vorhandensein verschiedenen in
China populärer Administrations-Software für Internet-Cafés
geprüft. Steht der infizierte Rechner nicht in einem Internet-Café,
wird die MAC-Adresse der Netzwerkkarte an die Cyberkriminellen geschickt.
Der Trojaner lädt verschiedene Passwort-Stealer nach, die
Cyberkriminellen haben es vor allem auf Online-Spieler abgesehen. Einige
Online-Spiele bieten als zusätzlichen Schutz die Prüfung der
MAC-Adresse an, was Spieler in Internet-Cafés i.A. ausgeschaltet haben
werden. Spieler, die vom eigenen Rechner aus spielen, haben den Schutz
evtl. eingeschaltet, aber in diesem Fall hat der Trojaner ja bereits die
MAC-Adresse an die Cyberkriminellen gesendet, die die dann entsprechend
fälschen können. Merke: Auch die Prüfung der MAC-Adresse
bietet keinen Schutz vor Angreifern, die Zugriff auf den Rechner des
Benutzers haben. Die können dann einfach außer den Zugangsdaten
auch die zugehörige MAC-Adresse ausspionieren.
Gefährliche Schwachstellen vom 08.02.2010
Carsten Eilers
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