Bedenkt man die Fülle von Grafikdesignern, die da draußen jeden Tag Printkampagnen erstellt oder Magazine entwirft, so gewinnt man eine Ahnung davon, wieviele Ressourcen pro Tag verwendet werden, um die entstandenen Arbeiten in Umlauf zu bringen. Berge von Papier werden Tag für Tag auf dem kreativen Sektor beschrieben, bedruckt und bemalt – für Entwürfe, Notizen und schließlich für das fertige Produkt. Design hat einen massiven Einfluss auf die Umwelt und somit auf die Gesundheit des Menschen, welcher allerding oft unterschätzt wird. Ein Zustand, den Yvette Perullo, Eric Benson und Jess Sand ändern wollen.
Diese werben derzeit für ihr Projekt Re-nourish, das die Nachhaltigkeit zurück ins Design bringen soll. Umwelbewusstsein ist ein zentraler Punkt, der nicht selten von Designern vernachlässigt wird. Sie wollen dem Bildungsauftrag nachkommen, Kreative zu schulen, wie sie ihre Arbeit nachhaltiger gestalten können. Dazu brauchen sie jedoch Hilfe. Mit Pepsis "Good Idea"-Projekt werben sie für möglichst viele Stimmen, um eine Förderung in Höhe von 50.000 Dollar zu erhalten. Jeden Monat honoriert Pepsi die meist gewählten Ideen mit über einer Million Dollar. Wie die drei Streiter für Nachhaltigkeit das Geld unter anderem einsetzen wollen, beschreiben sie in ihrem Blog:
The bulk of the money will go toward overhauling and expanding this site—making it more user-friendly, making the tools even more useful, adding new tools and educational resources, and so on. A good chunk will also go toward launching a couple of wider initiatives to make the supply chain all of us designers depend on more sustainable. So far this has all been a labor of love, but to really reach the growing number of working designers out there, we need you.
Konkret will man Möglichkeiten berechnen, wie man die unnötige Verschwendung von Ressourcen senken und die Verwendung von recycelten Materialien steigern kann. Eine Datenbank soll erstellt werden, die angibt, wo man beispielsweise "grüne" Druckereien und Zulieferer in der Nähe findet und neue Ideen sollen gefördert werden. Ein sehr ambitioniertes Projekt, für das es sich zu wählen lohnt.
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