Dienstag, 16. September 2008
Chrome das fehlende Glied im SOA-Dickicht?
SOA, also serviceorientierte Architektur, gilt mit als Rückgrat moderner Rich Internet Applications. Zunehmend soll dabei auch der Browser in den Mittelpunkt rücken, ist er doch die Schnittstelle zwischen Enduser und Anwendung. So lässt es sich zumindest deuten, denn nach dem ersten Hype um Googles Chrome-Browser unterstreichen mehr und mehr SOA-Experten die Bedeutung des Browsers im Zusammenspiel mit Architekturen und Services.
So zum Beispiel auch David Linthicum, CEO des gleichnamigen Consulting-Unternehmens:
Chrome is not a savior for SOA/WOA. Its value is that it considers the use of Web delivered applications, and Web-delivered services, within the architecture of the browser.
David Linthicum, 2008
Das Ganze gründet dabei auf der Feststellung, das Dinge wie Multiprozessfähigkeit, JavaScript-Verarbeitung oder auch Speichermanagement eben nicht mehr nur Sache des Betriebssystems, sondern auch des Browsers seien. Dinge also, die die User Experience entscheidend mit prägen und denen sich Google mit Chrome zumindest medienwirksam jetzt angenommen habe. Damit könne der Browser einen für die SOA-Welt wichtigen Stein ins Rollen bringen. Oder anders:
[...] Chrome will become a valuable piece of the architectural puzzle, perhaps a missing piece.
David Linthicum, 2008
(rl)
Kommentare: